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Wulf Dorn – „Trigger“

Ellen Roth, Psychiaterin in der Waldklinik, übernimmt die Patientin ihres verreisten Freundes, einen „besonders interessanten Fall“. Diese ist total verängstigt, verwahrlost und übel zugerichtet. Sie spricht kaum ein Wort, doch sie warnt Ellen vor dem schwarzen Mann, der nicht nur sie selbst, sondern auch Ellen holen kommen wird! Ellen ist geschockt und verwirrt. Deshalb bittet sie ihren Kollegen Mark, sich die Frau anzusehen. Doch am nächsten Tag ist sowohl die Patientin, als auch ihre Akte spurlos verschwunden und niemand außer Ellen scheint sie gesehen zu haben. Ellen macht sich große Sorgen um die Frau und macht sich auf die Suche nach ihr. Schon bald meldet sich der Schwarze Mann, der jetzt ihre Patientin in seiner Gewalt hat, bei ihr und um deren Leben und ihr eigenes zu retten muss sie sich auf die Schnitzeljagd des Schwarzen Mannes einlassen. Er scheint Ellen, ihren Tagesablauf und ihre Gewohnheiten sehr gut zu kennen und bald kann Ellen, inmitten physischer und psychischer Gewalt, nicht einmal mehr ihren Freunden trauen, während sie verzweifelt versucht, das Rätsel um den Schwarzen Mann zu lösen.

Wulf Dorn liefert mit „Trigger“, seinem Debütroman, einen Psychothriller, der unter die Haut geht. Je mehr ich über Ellen und den Schwarzen Mann las, umso mehr hatte ich selbst das Gefühl beobachtet zu werden. Ich blickte mich um, schaute oft etwas länger als sonst aus dem Fenster und ich hatte so gut wie immer das Licht an. Sein Buch ist einfach furchtbar realistisch und auch logisch, sodass sehr leicht ein beklemmendes Gefühl entsteht. Wulf Dorn spielt mit den Lesern: Er lässt eine Person verdächtig erscheinen, der Verdacht verhärtet sich und plötzlich löst er ihn auf und man sucht sich einen neuen Verdächtigen, nur um dann den alten wieder ins schlechte Licht zu rücken. Ich weiß nicht wen ich alles zu Unrecht verdächtigt habe, bevor das Rätsel brillant von ihm gelöst wird.

Erwähnenswert ist auch das geniale Cover, dass meiner Meinung nach supertoll gestaltet ist. Mit seiner rauen Oberfläche und der Schriftfarbe wirkt sogar dieses unheimlich. Sehr gut gefallen hat mir außerdem, dass Kritiken, z.b. von Sebastian Fitzek oder Andreas Eschbach aufgedruckt waren.

„Trigger“ ist einer der besten Thriller, die ich JE gelesen habe, wenn nicht sogar der beste. Ich kann es kaum erwarten, bis Wulf Dorns nächster Roman „Kalte Stille“ erscheint, der ebenfalls in der Waldklinik spielen wird.

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Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Als nächstes werde ich wahrscheinlich „Die Therapie“ von Sebastian Fitzek lesen. Ich habe mir das Buch letzte Woche gekauft und halte es jetzt nicht mehr länger aus. 😉 Ich habe ja schon gehört, dass es echt toll  ist und bin schon sehr gespannt, wie es mir gefällt. Der Klappentext allein ist ja superspannend – man muss es einfach lesen.

Kurzbeschreibung von Amazon:

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …

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Sebastian Fitzek – „Der Seelenbrecher“

Ein Professor lädt zu einem Experiment ein, bei dem schließlich aber nur 2 Studenten, Lydia und Patrick, mutig genug sind, es auch durchzuziehen. Er zeigt ihnen eine alte Patientenakte, die wie ein Roman geschrieben ist, und die Ereignisse einer Nacht vor zig Jahren in der Teufelsbergklinik zum Thema hat.

3 junge, schöne Frauen werden entführt, tauchen nach einigen Tagen zwar wieder auf, können aber in keinster Weise mehr kommunizieren und reagieren nur auf extreme äußere Reize. Was hat ihr Entführer, der Seelenbrecher, ihnen angetan?

Einen Tag vor Weihnachten werden die Patienten, Ärzte, der Hausmeister und die Köchin in der Teufelsbergklinik aufgrund eines schweren Schneesturms von der Außenwelt abgeschnitten. Schon bald bemerken sie, dass auch der Seelenbrecher mit ihnen eingeschlossen ist. Kleine Rätselkarten, die bei den Opfern gefunden werden, sollen die Gruppe auf  seine Spur locken. Zu der Gruppe gehört auch Caspar, ein Patient, der sein Gedächtnis verloren hat, im Laufe dieser Nacht jedoch immer mehr Erinnerungen an früher zurückgewinnt. Sie versuchen sich vor dem Seelenbrecher zu verstecken, doch er holt sich einen nach dem anderen. Wer ist der Seelenbrecher? Was ist sein Ziel? Und, werden die Opfer überleben?

Um dies herauszufinden muss man dieses geniale Buch von Sebastian Fitzek selbst lesen. Ich war begeistert und konnte es nicht aus der Hand legen. Er baut eine derartige Spannung auf, dass man wiederholt aufblickt, um zu sehen, ob eh niemand in der Tür steht. 😉

Sebastian Fitzek’s Geschichten und sein Schreibstil fesseln mich jedes Mal aufs Neue, jedoch war dies beim „Seelenbrecher“ besonders intensiv.

Einmal, als ich umblätterte blieb mir fast das Herz stehen so geschockt war ich. Das habe ich wirklich noch nie in einem Buch erlebt. Die Geschichte wird auf einmal furchtbar real.

Ich freue mich schon darauf noch viele Bücher von diesem Autor zu lesen und hoffe, dass ihm nie die Ideen ausgehen!

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