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Neuigkeiten

Ja, es gibt Neuigkeiten. In letzter Zeit gabs nicht sehr viel von mir zu lesen, weil ich über einiges nachdenken und einige wichtige Entscheidungen treffen musste. Nachdem ich in meinem Studium nicht sehr glücklich war, es war einfach zu viel an Technik und Arbeit am Computer, habe ich begonnen zu überlegen, ob ich nicht lieber aufhören sollte und wenn ja, was ich stattdessen machen würde. Es war wirklich so, dass ich überhaupt keine Freude mehr an irgendwas hatte, sei es, das Studium betreffend oder alles andere.  Herausgekommen ist dann ein eindeutiges JA zum Studienwechsel und die neue Richtung kristallisierte sich auch ziemlich schnell heraus. Nämlich Deutsch und Geschichte auf Lehramt. Das wollte ich schon mal mit 15 oder so machen, hab mir das dann aber nicht zugetraut (war ja damals nicht viel älter als Hauptschüler) und jetzt gab es eigentlich keine Punkte mehr die dagegen sprachen. Auf die Idee gebracht hat mich eigentlich mein BWL Dozent, weil dieser einfach wunderbar vorträgt und ich mich immer öfters gefragt habe, ob ich das wohl auch könnte. So bin ich wieder darauf gekommen darüber nachzudenken.

Und ich habe mich auch schon angemeldet, hatte bereits mein Eignungsgespräch, dass sehr gut verlaufen ist und im September dann einen Workshop, der endgültig entscheidet. Etwas blöd ist es schon, dass man das dann erst so knapp vorher erfährt, aber da kann man nichts machen. Bis Ende Juni besuche ich noch die Vorlesungen, denn ich halte nichts davon ein halbes Jahr nur zuhause rumzusitzen, aber dann ist Schluss damit. Und dann ist auch das stundenlange Pendeln vorbei, denn die Pädagogische Hochschule befindet sich direkt in Linz. Das ist noch ein Faktor, der mich glücklich macht, denn ich liebe meine Stadt und verbringe gerne so viel Zeit wie möglich darin.

Seit die Entscheidung gefallen ist, geht es mir wieder viel besser. Es ist, als wäre eine riesige Last von meinen Schultern genommen worden. Ich bin einfach wieder glücklicher und genieße das Leben viel mehr. Selbst die kleinen und eigentlich „normalen“ Dinge, wie Kaffee trinken im Freien, schwimmen, sonnen, meine Familie, alte und neue Freunde treffen, ausgehen, Cocktails, shoppen und natürlich der Frühling haben wieder eine  viel größere Bedeutung für mich und sind einfach wieder schöner. Ich lebe einfach wieder richtig und genieße es auch.

Ich muss sagen, ich hätte nie gedacht, dass ein „falsches“ Studium sich so auf die Lebensqualität auswirken kann, aber jetzt habe ich es am eigenen Leib erfahren und ich hoffe, dass mir das in Zukunft erspart bleibt, denn so ist es doch viel angenehmer.

Ich kann euch nur dringend empfehlen, Situationen, in denen ihr unglücklich seid, zu ändern, denn sich damit abzufinden funktioniert meistens nicht und in vielen Fällen ist es das auch nicht wert (Aber vorher vielleicht eine Altenative überlegen). Glaubt mir, ihr werdet danch wieder glücklicher sein! 🙂

 

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„Gut gegen Nordwind“ als Theaterstück

Wie manche vielleicht wissen, liebe ich „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer. Vor allem ersteres hat es mir angetan und ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ich lieb die Sprache, manche der E-mails berühren mich richtig und der Humor ist anscheinend der gleiche wie bei mir. 😉

Deshalb habe ich mich total gefreut, als ich erfahren habe, dass „Gut gegen Nordwind“ als Theaterstück in Linz gespielt wird. Ab 23.9 können selbst Nichtleser im Eisenhand in den Genuss dieser wunderbaren Worte kommen.

Ich wurde zur ersten Hauptprobe eingeladen und gestern war es dann soweit. Voller Vorfreude fuhr ich hin und wartete gespannt auf den Beginn. Es hat mir supergut gefallen: die Schauspieler waren wunderbar und haben fantastisch gesprochen und gespielt und es ist ein tolles Gefühl, die Worte auch mal ausgesprochen zu hören und auch zu sehen – es hat mich stellenweise echt berührt. Leider war es mittendrinnen etwas langatmig (und das sage sogar ich, als bekennender Fan), doch gottdseidank ist diese Phase schnell wieder vorbei und es wird nochmal so richtig lustig und gefühlvoll. Das wiederholte Gelächter und der langanhaltende Applaus zeigten sehr gut die Empfindungen von mir und dem restlichen Publikum.

Fazit: Sehr zu empfehlen, wer also in Linz wohnt oder zufällig unsere schöne Stadt besucht, sollte unbedingt in eine Vorstellung gehen! 🙂

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