Christine Vogeley – „Sternschnuppensommer“

Claire Sandmann möchte einmal raus aus ihrem anstrengenden Leben als junge Kunstlehrerin und verbringt die gesamten Sommerferien bei ihrer langjährigen Freundin, der warmherzigen und klugen Gertrude Birnbaum in deren Sommerhaus in der Tourraine. Dort trifft sie viele liebenswerte Menschen, sammelt neue und schöne Eindrücke, beginnt die Tourraine zu lieben und malt wieder. Auch Gefühle bleiben nicht aus, als sie den attraktiven, aber eigentlich vergebenen Tierarzt des Ortes kennenlernt.

Zillie Kuhl, Inhaberin eines Feinkostladens in Bonn, ist auf der Flucht vor ihrem Ex, der frisch aus dem Gefängnis entlassen wurde und sich nun an ihr rächen will, da sie in verraten hat. Mit ihr reisen ihre Nichte und ihr Neffe, auf die sie während eines Krankenhausaufenthalts ihrer alkoholkranken Schwester aufpasst. Während sie so durch Europa fahren, fällt ihr auf einmal wieder ein Ort in Frankreich ein, von dem ihr eine Kundin und Freundin erzählt hat. So kommt es, dass die drei Frauen in Florifère zusammentreffen und den Sommer verbringen. Aber hat sie ihre Spuren gut genug verwischt und wird Claire wieder Herrin über ihre Gefühle werden?

„Sternschnuppensommer“ von Christine Vogeley bietet locker, leichte Unterhaltung. Man fühlt sich ihren liebenswerten Figuren ganz nahe, als würde man zu ihrem Freundeskreis gehören. Außerdem lösen ihre Beschreibungen der Tourraine ein unglaubliches Fernweh aus, am liebsten hätte ich sofort meine Koffer gepackt und wäre nach Frankreich gefahren.

Ich habe das Buch beinahe in einem Rutsch durchgelesen und wurde immer mehr in die Geschichte hineingezogen. Ich war richtig enttäuscht, als das Buch zu Ende war, ich hätte gerne noch ewig weiter gelesen. Es ist umwerfend: wunderschön, lustig, rührend, spannend, es kommt alles zusammen und das in Frankreich.

Christine Vogeley kannte ich vorher nicht und ich weiß erst jetzt, was mir entgangen ist. Im Moment lese ich gerade wieder ein Buch von ihr und zwar „Dritte Sonnenblume links“. Ich bin zwar noch nicht so drinnen in der Geschichte, wie beim „Sternschnuppensommer“, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich werde diese großartige Autorin jedenfalls nicht mehr aus den Augen lassen.

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